Ein wesentlicher Vorteil von ICT-FCT-Tests ist die erhebliche Zeitersparnis beim Produkttest – bis zu 80 %. Diese Tests umfassen sowohl elektrische Prüfungen von Schaltungen als auch Funktionstests.
Bei JM elektronik verfügen wir über die technischen Kompetenzen, sowohl die Tests selbst als auch die dafür benötigten Werkzeuge zu entwickeln: Adapter (Fixturen, „Bed of Nails”), über die elektrische Signale an die Leiterplatte geleitet werden, um die Anwesenheit und die Werte der verbauten Komponenten zu überprüfen sowie die Antworten auf die eingespeisten Signale auszuwerten.
Ausgewählte Parameter unserer FCT-Testplattform:
• USB-Bus 5V 500mA 480MHz, 2xRS232/422/485 ±5V 300Hz–1,25MHz, SPI 2,5kHz–10MHz 1,8V–5V, I2C 56kHz–1MHz
• Sinus- und Rechteckgenerator: 0,6Hz–150kHz
• Versorgungsspannungen: 4 programmierbare: 0–38V (±) 2×1A und 2×0,4A, 6 fest: +5V, -5V, +15V, -15V, +40V, -40V
• Bis zu 280 Kanäle für ICT-Tests (maximale Anzahl der Testnadeln = 280)
• Erweiterbar auf bis zu 1400 Kanäle
• Strom- und Spannungsmessung
Arten von ICT-Tests:
• Prüfung der Leiterbahnverbindungen
• Isolationstests
• Widerstandsmessung: 0–40MΩ, Genauigkeit: 5 % bis 0,5 %
• Kapazitätsmessung: 1pF–10mF
• Prüfung von Zenerdioden: 2V–25V
• Transistormessung: 0–10V
• Induktivitätsmessung: 4µH–2H, Toleranz 5 %
• Polaritätsprüfung von Axial-, Radial-, SMD- und Tantalkondensatoren
• Kontrolle der Montage von Steckverbindern
• Messung von Operationsverstärkern: 0–10V / 0–100mA
• Messung von Thyristoren, Relais, Optokopplern
• Messung von Gleichstrom/-spannung: 100m(A)(V) – 100(A)(V), Toleranz 0,1 %–0,05 %
• Messung von Wechselstrom/-spannung: 70m(A)(V)–70(A)(V), Toleranz 0,35 %–5 %
• Einstellbare Last: 0–40A, max. 50V
• Tests von Datenbus-Systemen
Automatisierte Testsysteme
Sowohl wir, als auch unsere Kunden schätzen es, wenn montierte Elektronikbaugruppen umfassenden elektrischen Tests unterzogen werden. Häufig kommen Funktionstester zum Einsatz. Neben der standardisierten universellen Plattform, die typischerweise über Testpunkte und Nadelbett angeschlossen wird, nutzen wir sowohl von Kunden bereitgestellte Systeme als auch eigens entwickelte Testgeräte, die optimale Prüfverfahren ermöglichen.
Sowohl wir, als auch unsere Kunden schätzen es, wenn montierte Elektronikbaugruppen umfassenden elektrischen Tests unterzogen werden. Häufig kommen Funktionstester zum Einsatz. Neben der standardisierten universellen Plattform, die typischerweise über Testpunkte und Nadelbett angeschlossen wird, nutzen wir sowohl von Kunden bereitgestellte Systeme als auch eigens entwickelte Testgeräte, die optimale Prüfverfahren ermöglichen:
• mechanischen Lösungen
• pneumatischer Automatisierung, die Handbewegungen simuliert
• elektronischen Systemen zur Simulation externer Schaltungen
• KI-Lösungen zum Auslesen von Displayinhalten
• Entwicklung kompletter Testsoftware
• Entwicklung von Methoden zur Speicherung von Testergebnissen im elektronischen Archiv sowie Verfahren zur Kennzeichnung des Produkts mit Testnummer, Tester-ID und Version der Testsoftware
Prozesskontrolle bei der THT-Montage
Das Technologenteam von JM elektronik erstellt klare Dokumentationen mit Anforderungen für die THT-Montage, insbesondere für die manuelle Bestückung.
Die erfahrensten Mitarbeiter – unsere Teamleiter – überwachen den gesamten Prozess, schulen das Personal im Lesen der Unterlagen, führen in neue Produkte ein und kontrollieren die Ausführung durch optische Inspektionen.
Rückverfolgbarkeit
Wir haben ein softwaregestütztes Traceability-System eingeführt, mit dem sämtliche Materialausgaben, Montage- und Prüfschritte vom Beginn des Produktionsprozesses an erfasst werden.
SPI und AOI-3D
Trotz höchster Präzision bei der Pastenapplikation, der Bestückung und der Ofenparameter können im SMT-Prozess fehlerhafte Baugruppen entstehen.
Daher setzen wir beim Pastendruck SPI ein – ein System zur automatischen Inspektion der Lötpastenverteilung. Nach der Bestückung erfolgt die AOI-Kontrolle, die unter anderem Drehung, Polarität, Brückenbildung und fehlende Bauteile erkennt. Zusätzlich werden 3D-Messungen durchgeführt, wodurch auch angehobene Anschlüsse, schief sitzende Komponenten oder Tombstone-Effekte identifiziert werden.
Integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem
Bei JM elektronik hat Qualität oberste Priorität. Wir arbeiten nach einem integrierten Managementsystem auf Basis von ISO 9001:2015 sowie einem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015.
IPC-Zertifizierungen
Zur Sicherstellung der Qualität führen wir regelmäßige Schulungen zu ESD-Schutz und relevanten Branchenstandards durch. Unsere Mitarbeiter in Fertigung und Qualitätskontrolle besitzen IPC-Zertifikate, die ihre Kenntnisse der Norm IPC-A-610 bestätigen.
Best Practices und Branchenstandards
Unsere Produktion erfolgt nach geltenden Branchenstandards, Best Practices sowie unserer langjährigen Erfahrung. Die gesamte Fertigung ist ESD-geschützt. Zusätzlich gewährleisten wir kontrollierte Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen für empfindliche Bauteile.
Wir setzen Methoden wie 8D, FPA, PPAP, 5xWHY und Ishikawa in der Praxis um und fördern Lean-Manufacturing-Prinzipien, um Effizienz und Qualität kontinuierlich zu steigern.
„Unser Traceability-System ermöglicht die lückenlose Dokumentation jedes gefertigten Produkts – vom Materialeinsatz über Montageschritte bis zu den Ergebnissen der Qualitätskontrolle.“
Sortieren, Systematisieren, Sauberkeit, Standardisieren, Selbstdisziplin – diese fünf Prinzipien der 5S-Methode haben wir in unserem Werk implementiert.
Das Ziel: Reduktion von Verschwendung, Sicherstellung von Qualität, Steigerung der Effizienz und Eliminierung nicht wertschöpfender Prozesse.
Zugleich stärkt 5S die Eigenverantwortung der Mitarbeiter für Werkzeuge, Aufgaben und Prozesse an ihrem Arbeitsplatz.